LebensstilDengue-Alarm auf Madeira: Gesundheitsbehörden rufen zur Vorsicht auf

Dengue-Alarm auf Madeira: Gesundheitsbehörden rufen zur Vorsicht auf

Das portugiesische Gesundheitsministerium hat das Vorhandensein von Dengue auf Madeira bestätigt, was Ängste unter den Einwohnern und Touristen, die die Insel zahlreich besuchen, hervorruft. Die Behörden rufen zu vorbeugenden Maßnahmen auf, um eine Wiederholung der Jahre 2012-2013 zu vermeiden.

Touristen auf Madeira müssen besonders auf Mücken achten.
Touristen auf Madeira müssen besonders auf Mücken achten.
Bildquelle: © Adobe Stock | Tommaso Barbanti

Die portugiesischen Gesundheitsdienste haben auf Madeira die Präsenz des Dengue-Virus bestätigt, das von Mücken der Art Aedes aegypti übertragen wird. Nun steht die Insel, die bei Touristen beliebt ist, vor der Herausforderung, die Ausbreitung der Krankheit zu kontrollieren.

Dengue als Bedrohung für Touristen

Die Behörden der oppositionellen Sozialistischen Partei fordern dringende Maßnahmen, um die Situation der Jahre 2012-2013 zu vermeiden, als über tausend Bewohner des Archipels mit Dengue infiziert wurden. Die portugiesischen medizinischen Dienste versichern, dass die Lage unter Kontrolle ist, appellieren jedoch zur Wachsamkeit.

Dengue, das von Mücken der Gattung Aedes übertragen wird, äußert sich durch Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Hautausschlag. Obwohl Todesfälle selten sind, können sie aufgrund von Blutungen, die mit der Krankheit einhergehen, auftreten.

Rekordzahl an Touristen auf Madeira

Die Erklärung der portugiesischen Gesundheitsdienste wurde kurz nach der Veröffentlichung der Statistiken für 2024 abgegeben, die zeigen, dass Madeira im vergangenen Jahr von über 2,2 Millionen Touristen besucht wurde.

Die Behörden von Madeira betonen, dass die Situation trotz der Bedrohung überwacht wird und vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Touristen werden ermutigt, Vorsicht walten zu lassen und Schutzmaßnahmen gegen Mücken zu treffen.

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