Hurrikan Helene legt GM‑Fertigungen in zwei US‑Werken lahm
Fehlende Nachfrage oder Finanzprobleme sind in letzter Zeit häufige Gründe für Stillstände in Autofabriken. Dieses Mal war es jedoch anders, da ein Naturereignis die Ursache war.
Am 4. Oktober 2024 kündigte General Motors die Einstellung der Produktion von Pickups und SUVs in zwei seiner amerikanischen Fabriken an: in Texas und Michigan. Der Grund? Der Hurrikan Helene, der viele Zulieferer getroffen hat.
"Wir arbeiten mit den Lieferanten zusammen, um den Betrieb so schnell und sicher wie möglich wiederherzustellen. Wir bemühen uns, den Einfluss der Situation auf unsere Fabriken zu minimieren", heißt es in der von GM veröffentlichten Erklärung.
General Motors produziert in Arlington, Texas, den Chevrolet Tahoe und Suburban, den GMC Yukon sowie den Cadillac Escalade. In Flint, Michigan, werden der GMC Sierra und der Chevrolet Silverado hergestellt.
Der Hersteller hofft, dass der Stillstand in den Fabriken die Liefertermine für Kunden nicht wesentlich beeinflussen wird. GM rechnet damit, dass die Situation noch in dieser Woche wieder normal wird.