Das chinesische Verteidigungsministerium bestätigte am Sonntag die Teilnahme an den Übungen "Security Belt-2025", bei denen ein Zerstörer und ein Versorgungsschiff entsandt werden, so der chinesische Wochenbericht "Global Times".
Gemeinsame Militärmanöver
Im Rahmen der Übungen werden die Marinen der drei Länder unter anderem Angriffe auf Seeziele und Such- und Rettungsaktionen einstudieren. Ziel des Manövers ist es, die militärischen Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen den Armeen der teilnehmenden Länder zu vertiefen.
Security Belt-2025 wird die fünfte gemeinsame chinesisch-iranisch-russische Marineübung seit 2019 sein.
Die Manöver werden in der Omanbucht durchgeführt, einem Tor zwischen der Straße von Hormus und dem Indischen Ozean, also einem strategischen Punkt auf der Transportroute für Energieressourcen.
Wirtschaftliche Allianz
Die von Westen verhängten Sanktionen führen dazu, dass Russland, Iran und China ihre wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit intensivieren.
China hat Russland eine Partnerschaft „ohne Grenzen“ versprochen und mit dem Iran ein 25-jähriges, 400 Milliarden Dollar schweres „strategisches Abkommen“ unterzeichnet.
Alle drei Länder treten zudem denselben internationalen Bündnissen wie den BRICS bei. Ihr Handelsaustausch wächst, es entstehen Pläne für Freihandelszonen, unabhängige Zahlungssysteme und Handelswege, die die vom Westen kontrollierten Standorte umgehen.
Im Gegenzug haben Iran und Russland ihre militärische und politische Zusammenarbeit seit dem Beginn der umfassenden Invasion in der Ukraine vertieft.
Der Iran hat Russland tausende Shahed-Drohnen geliefert, die bei Luftangriffen auf die Ukraine eingesetzt werden, und unterstützt Moskau beim Bau einer Drohnenfabrik in Russland.