LebensstilKalanchoe: Die heilsame Zimmerpflanze für Ihre Hausapotheke

Kalanchoe: Die heilsame Zimmerpflanze für Ihre Hausapotheke

Wussten Sie, dass viele Zimmerpflanzen gesundheitliche Vorteile haben? Eine davon ist die beliebte Kalanchoe. Erfahren Sie, warum es sich lohnt, sie in Ihrem Zuhause zu haben und wie Sie ihre wertvollen medizinischen Eigenschaften nutzen können.

Wie pflegt man eine Kalanchoe?
Wie pflegt man eine Kalanchoe?
Bildquelle: © Adobe Stock | PUGUN SJ

Die Kalanchoe gewinnt bei Hobbygärtnern immer mehr an Beliebtheit. Ihre einzigartigen Heilkräfte ziehen die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich, die nicht nur nach einer ästhetischen Dekoration für ihr Zuhause suchen, sondern auch nach natürlichen Wegen zur Verbesserung ihrer Gesundheit. Diese zu den Sukkulenten gehörende Pflanze stammt aus Madagaskar und zeichnet sich durch saftige, fleischige Blätter aus, die Wasser speichern können. Gerade diese Eigenschaft macht sie äußerst widerstandsfähig gegen ungünstige klimatische Bedingungen.

Warum also sollte man eine Kalanchoe im Haus haben? Die Gründe sind vielfältig. Erstens ist ihre Pflege relativ einfach, was sie zu einer hervorragenden Wahl selbst für Anfänger macht. Zweitens kann die Kalanchoe dank ihrer natürlichen Eigenschaften das Immunsystem unterstützen und daher ein wichtiger Bestandteil der Hausapotheke sein.

Welche Vorteile bietet der Anbau der Kalanchoe?

Die Kalanchoe bietet neben ihrem schönen Aussehen eine Reihe gesundheitlicher Vorteile, weshalb sie den Ruf einer "Hausapotheke" erlangt hat. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralien, und ihr Saft wirkt entzündungshemmend und antiviral, was bei der Behandlung von kleinen Schnittwunden, Insektenstichen oder Hautveränderungen wie Akne helfen kann. Der Saft kann zur Linderung von Halsschmerzen oder Husten eingesetzt werden. Es genügen ein paar Tropfen Saft in Tee oder Wasser, um die Heilung von Atemwegsinfektionen zu unterstützen.

Beachten Sie auch, dass ihre Wirkung nicht nur auf äußere Anwendungen begrenzt ist. Die Kalanchoe kann den Heilungsprozess von Wunden beschleunigen und die Bekämpfung von Erkältungssymptomen unterstützen, indem sie die Immunabwehr stärkt. Es ist eine dieser Pflanzen, die nicht nur schön blüht, sondern auch unsere Gesundheit fördert.

Wie baut man Kalanchoe an?

Einer der entscheidenden Aspekte beim Anbau der Kalanchoe ist die Wahl des richtigen Standorts im Haus. Diese Pflanze bevorzugt helle, gut beleuchtete Plätze, wobei das Licht diffus sein sollte. Direkte Sonneneinstrahlung kann zu Blattschäden führen, was sich negativ auf ihre Entwicklung auswirkt. Ein idealer Ort wäre eine Fensterbank, die nach Osten oder Westen zeigt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Temperatur. Die Kalanchoe fühlt sich bei Zimmertemperaturen von etwa 18 bis 25 Grad Celsius am wohlsten. Auch die Luftfeuchtigkeit sollte beachtet werden – spezielle Maßnahmen sind nicht erforderlich, aber in sehr trockenen Räumen kann die Pflanze leicht besprüht werden.

Gießen sollte moderat erfolgen, da die Pflanze es nicht mag, wenn die Wurzeln im Wasser stehen. Es wird empfohlen, sie einmal pro Woche zu gießen und im Winter noch seltener. Sie toleriert Trockenheit besser als Wasserüberschuss.

Am besten eignet sich Sukkulentenerde, da sie gut durchlässig ist und Staunässe verhindert. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blätter und Blüten fördert das gesunde Wachstum und verlängert die Blütezeit, sodass die Kalanchoe das ganze Jahr über eindrucksvoll aussieht. Eine leichte Düngung in der Wachstumsperiode unterstützt ihr volles Aufblühen.

Wie bereitet man Kalanchoesaft zu?

Bevor Sie mit der Zubereitung des Saftes beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie frische Blätter der Kalanchoe zur Hand haben. Am besten stammen sie aus eigenem Anbau, was ihre beste Qualität garantiert. Wählen Sie kräftige, grüne und gesunde Blätter aus, denn diese enthalten die meisten Nährstoffe.

Der erste Schritt bei der Saftzubereitung ist das gründliche Waschen der Blätter unter fließendem Wasser, um Verunreinigungen zu entfernen. Trocknen Sie dann die Blätter ab und wickeln Sie sie in Papier ein, bevor sie für einige Tage in den Kühlschrank kommen. Der Kühlprozess verstärkt die Heilkräfte der Pflanze. Nach dieser Zeit schneiden die Blätter in Würfel und mit einem Holzlöffel oder Stößel leicht zerstoßen, bis ein Brei entsteht. Den Brei mitsamt dem Saft erneut in den Kühlschrank legen, um ihn für weitere Stunden gewinnen zu lassen. Der letzte Schritt ist das Abseihen des Breis durch ein Sieb, um einen klaren, verzehrfertigen Saft zu erhalten.

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