LebensstilMarokko überholt Ägypten: Neue Nummer eins bei Afrikareisen
Marokko überholt Ägypten: Neue Nummer eins bei Afrikareisen
Ägypten entthront. Weder die beeindruckenden Korallenriffe, das azurblaue Rote Meer, die Pyramiden von Gizeh noch die zahlreich im Land verteilten antiken Tempelanlagen können helfen. Ägypten ist derzeit nicht mehr das von Touristen am häufigsten besuchte Land in Afrika.
Das Land begeistert sowohl mit Landschaften als auch mit Architektur.
Den Spitzenplatz hat nun Marokko von Ägypten übernommen. Laut dem dortigen Tourismusministerium besuchten bis Ende November dieses Jahres 15,9 Millionen Touristen das Land mit der Hauptstadt Rabat. Das bedeutet einen Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2022.
Ägypten plant, bis Ende dieses Jahres 15,3 Millionen ausländische Gäste zu empfangen.
Marokko wird hauptsächlich von Touristen aus Frankreich, Spanien und Großbritannien besucht. Die Zahl der britischen Touristen stieg in diesem Jahr um 47 Prozent. Die Hauptattraktion Marokkos ist Marrakesch, oft als "rote Stadt" bezeichnet.
Weitere beliebte Reiseziele sind Agadir, Tanger und Casablanca an der Atlantikküste. Wichtig ist, dass Marrakesch allein 34 Direktflugverbindungen zu Flughäfen in Frankreich hat.
Der Tourismus ist ein Schlüsselsektor der marokkanischen Wirtschaft und trägt 7 Prozent zum BIP bei, was in diesem Jahr Einnahmen von 9,2 Milliarden Dollar (u8,9 Milliarden Euro) entspricht.
Die Behörden des Landes planen, dass bis 2030 die Zahl der Touristen, die das Land besuchen, auf 26 Millionen steigen wird. Für das Jahr 2025 sind 17,5 Millionen ausländische Gäste vorgesehen.