Mel Gibsons Haus in Flammen: „Fühle mich von Besitztümern befreit“
"Man kann das direkt in die Urne legen", kommentierte Mel Gibson den Zustand seines Hauses, das aufgrund der Brände in Los Angeles in Schutt und Asche gelegt wurde. Der Schauspieler fuhr mit Feuerwehrleuten zu dem Ort, an dem er bis vor kurzem gewohnt hatte.
Mel Gibson gab Joe Rogan ein Interview, als sein Haus von Flammen ergriffen wurde. "Meine Gegend sieht aus wie Dresden nach dem Bombenangriff. (…) Interessanterweise fühle ich mich, als ob ich von der Last all meiner Besitztümer befreit wurde, die jetzt in Asche liegen. Nur meine Hühner haben überlebt." - sagte Mel Gibson im Interview. Der Schauspieler verlor alle seine Habseligkeiten, betonte aber stets, dass das Wichtigste sei, dass seine Angehörigen in Sicherheit sind.
Mel Gibson auf den Trümmern seines Hauses in LA
Mel Gibson besuchte mit einem Team von Feuerwehrleuten und Reportern von NewsNation den Ort, an dem bis vor kurzem noch sein Haus stand. Der Schauspieler war besonders berührt, den Rettungskräften, die die Stadt schützten, persönlich danken zu können.
Laut amerikanischen Medien war Gibson überrascht, als ein Feuerwehrmann während der Fahrt durch die von Bränden zerstörten Gebiete von Los Angeles mitteilte, dass in allen Hydranten kein Wasser vorhanden war. Der Schauspieler erfuhr, dass die Reservoire leer waren, was den Kampf gegen das Feuer erheblich erschwerte.
Der Feuerwehrmann erklärte, dass sie anfangs Wasser hatten, es jedoch schnell aufgebraucht war. "Das ist nicht selten, aber so früh ist es überraschend", sagte er. Gibson, der zuvor angedeutet hatte, die Brände könnten absichtlich ausgelöst worden sein, war erstaunt über den Mangel an Informationen zu den leeren Reserven.
Gibson spekulierte zuvor in einem Gespräch mit Laura Ingraham von Fox News, ob die Brände absichtlich "veranlasst" wurden, um Menschen aus wertvollen Gebieten umzusiedeln. "Es scheint praktisch, dass es kein Wasser gab", sagte er. Der Schauspieler überlegte, ob die Aktionen absichtlich waren, was er als "verrücktes Denken" bezeichnete.
Infolge der Brände in Los Angeles kamen mindestens 25 Menschen ums Leben, und mehr als 180.000 mussten evakuiert werden. Gibson betonte, dass die Gemeinschaft mit den Folgen dieser Ereignisse leben muss und die Verantwortung bei den Politikern liegt.