NachrichtenMysteriöse Geisterinsel im Kaspischen Meer: NASA untersucht das Phänomen

Mysteriöse Geisterinsel im Kaspischen Meer: NASA untersucht das Phänomen

Wissenschaftler der NASA beobachten eine mysteriöse Insel im Kaspischen Meer, die nach dem Ausbruch des Schlammvulkans Kumani Bank vor der Küste Aserbaidschans entstand. Die „Geisterinsel“ verschwand ebenso schnell, wie sie erschienen war, berichtet die „New York Post“.

Die geheimnisvolle "Geisterinsel" im Kaspischen Meer
Die geheimnisvolle "Geisterinsel" im Kaspischen Meer
Bildquelle: © NASA

NASA-Satelliten entdeckten die „Geisterinsel“, die nach dem Ausbruch des Schlammvulkans Kumani Bank im Jahr 2023 etwa 24 km östlich der Küste Aserbaidschans auftauchte.

Schlammvulkane entstehen, wenn unterirdischer Druck eine Mischung aus Flüssigkeiten, Gasen und Sedimenten an die Oberfläche drückt, erklärt die „New York Post“. Das Auftauchen und Verschwinden der mysteriösen Insel wurde von Fernerkundungsinstrumenten an Bord der Satelliten Landsat 8 und 9 dokumentiert.

Wie das Portal weiter berichtet, lag die Insel Anfang November 2022 noch unter Wasser. Sie sollte im Februar 2023 an die Oberfläche kommen. Aus den von der NASA präsentierten Bildern geht hervor, dass die Insel einen Durchmesser von etwa 400 Metern gehabt haben könnte. Sie erschien Ende Januar 2023, um Ende 2024 endgültig zu verschwinden. – Sie verschwand aus dem Blickfeld wie ein Phantom, zitierten Wissenschaftler die „New York Post“.

Der Vulkan Kumani Bank hat seit dem ersten verzeichneten Ausbruch im Jahr 1861 ähnliche vorübergehende Inseln geschaffen, die ein Land mit einem Durchmesser von 90 Metern und einer Höhe von 4 Metern über dem Wasser bildeten. Diese Insel existierte etwa ein Jahr lang.

In Aserbaidschan wurden sogar 300 Schlammvulkane an Land und im Kaspischen Meer gezählt. Sie sind mit einem ausgedehnten Kohlenwasserstoffsystem im südlichen Becken des Kaspischen Meeres verbunden, das dafür bekannt ist, brennbare Gase wie Methan sowie charakteristische schlammige Sedimente auszustoßen.

Schlammvulkane sind seltsame und wunderbare Phänomene, die weitgehend unerforscht und wenig verstanden sind, sagte Geologe Mark Tingay auf einem Seminar der Australischen Geologischen Gesellschaft, bei dem ihn die „NY Post“ zitierte.

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