NachrichtenNordkoreanische Artillerie auf der Krim: Pjöngjang stärkt Moskau

Nordkoreanische Artillerie auf der Krim: Pjöngjang stärkt Moskau

Russland hat mit dem Transfer nordkoreanischer Artilleriesysteme auf die annektierte Krim begonnen, was auf ein verstärktes Engagement Pjöngjangs im Ukrainekrieg hindeuten könnte, berichtet die "Moscow Times" laut ZDF.

Nordkoreanische Hilfe für Pautin
Nordkoreanische Hilfe für Pautin
Bildquelle: © Getty Images | Contributor

Was Sie wissen müssen

          

  • Russland verlegt nordkoreanische Artillerie auf die Krim. ZDF berichtet, dass am 26. März ein Video aufgetaucht ist, das den Transport nordkoreanischer Koksan-Selbstfahrlafetten durch den Norden der Krim zeigt.
  • Nordkoreanische Truppen in Russland. Bisher wurden sie nur in der Region Kursk gesichtet, wo Russland einen Gegenangriff gegen ukrainische Truppen führte.
  • Bedrohung für ukrainische Städte. Analysten warnen, dass die Artillerie zum Beschuss wichtiger Städte wie Cherson und Saporischschja eingesetzt werden könnte.

Welche Folgen hat das für die Ukraine?

Laut ZDF-Berichten könnte dies darauf hindeuten, dass Pjöngjang sein Engagement im Konflikt in der Ukraine erhöht. Bisher waren nordkoreanische Truppen nur in der Region Kursk gesichtet worden, wo Russland einen Gegenangriff gegen ukrainische Truppen führte. Jetzt, da die ukrainischen Truppen aus Kursk vertrieben wurden, könnte Russland das nordkoreanische Kontingent schnell auf die Krim verlegen, um die Kräfte Kiews im Süden der Ukraine anzugreifen.

Wird nordkoreanische Artillerie den Verlauf des Krieges in der Ukraine verändern?

Die nordkoreanischen Koksan-Kanonen, die bis zu 60 km weit schießen können, stellen eine ernsthafte Bedrohung für ukrainische Städte dar. Militäranalysten warnen, dass sie im Raum Saporischschja stationiert werden könnten. Zuvor konnten ukrainische Truppen in der Region Kursk mit Drohnen fünf solcher Geschütze zerstören. Allerdings hat Pjöngjang Russland ganze 200 solcher Systeme geliefert.

Die militärische Zusammenarbeit zwischen Moskau und Pjöngjang hat sich seit dem Besuch von Präsident Wladimir Putin in Nordkorea im Sommer 2024 vertieft. Bei diesem Besuch wurde ein strategischer Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der beide Länder zur gegenseitigen Verteidigungshilfe im Falle eines Angriffs verpflichtet. Russland erhielt von Nordkorea nicht nur Soldaten, sondern auch große Mengen an Waffen.

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