Putins Plan: Übergangsverwaltung in der Ukraine abgelehnt
Wladimir Putin hat vorgeschlagen, die Ukraine vor Friedensgesprächen einer Übergangsverwaltung zu unterstellen. Darauf reagierte das Weiße Haus mit der Ablehnung dieser Möglichkeit.
Was müssen Sie wissen?
- Wladimir Putin hat vorgeschlagen, dass die Ukraine vor dem Beginn von Friedensgesprächen einer Übergangsverwaltung übergeben werden könnte.
- Das Weiße Haus betont ausdrücklich, dass die Ukrainer gemäß ihrer Verfassung über ihre Regierung entscheiden.
- Aufgrund des Krieges fanden die Wahlen in der Ukraine nicht statt, und die Amtszeit des Präsidenten wird bis zum Ende des Kriegszustands verlängert.
Putins Vorschläge
Wladimir Putin hat vorgeschlagen, die Ukraine an eine Übergangsverwaltung zu übergeben, was den Friedensgesprächen vorausgehen würde. Laut der Nachrichtenagentur Reuters glaubt der russische Präsident, dass eine solche Verwaltung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, der USA, europäischer Länder und russischer Partnerschaften agieren könnte. Ziel wäre es, Wahlen abzuhalten und eine neue Regierung zu bilden, um Gespräche über einen Friedensvertrag zu ermöglichen.
Reaktion der USA auf Putins Worte
Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA betonte, dass die Regierung in der Ukraine durch deren Verfassung und Bürger bestimmt wird. Diese Äußerung ist eine Antwort auf Putins Vorschläge, die sich in frühere Behauptungen über die Unrechtmäßigkeit von Präsident Wolodymyr Selenskyj einfügen. Die Amtszeit von Selenskyj wurde verlängert, weil während des Krieges keine Wahlen abgehalten werden können.
Wie geht es weiter mit der Ukraine?
Die Administration des US-Präsidenten Donald Trump führt separate Verhandlungen mit der Ukraine und Russland, um einen Waffenstillstand und das Ende des Konflikts zu erreichen. Der russische Präsident meinte, dass Trump "aufrichtig daran interessiert ist, diesen Konflikt aus einer Reihe von Gründen zu beenden". Die ukrainische Seite hat sich bisher nicht zu Putins Vorschlägen geäußert.