NachrichtenPutins Wirtschaftsberater Dmitrijew plant USA-Reise für Gespräche

Putins Wirtschaftsberater Dmitrijew plant USA‑Reise für Gespräche

Der Wirtschaftsberater von Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, plant diese Woche eine Reise in die Vereinigten Staaten, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch berichtete. Während des täglichen Briefings betonte er, dass ein solcher Besuch möglich sei und der Dialog mit den Amerikanern weiter andauere.

Putins Berater besucht die USA. Erstes Treffen dieser Art seit dem Krieg.
Putins Berater besucht die USA. Erstes Treffen dieser Art seit dem Krieg.
Bildquelle: © East News | Baraa Anwer

Was müssen Sie wissen?

  • Kirill Dmitrijew, Berater von Wladimir Putin in Wirtschaftsfragen, hat vor, diese Woche in die USA zu reisen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte diese Möglichkeit.
  • Das Treffen von Dmitrijew mit dem amerikanischen Nahost-Beauftragten, Steve Witkoff, soll die Beziehungen zwischen Russland und den USA stärken.
  • Der Besuch von Dmitrijew in Washington wird der erste Besuch eines hochrangigen russischen Beamten seit der Invasion Russlands in der Ukraine im Jahr 2022 sein.

Dmitrijew soll sich mit Amerikanern treffen – der Kreml bestätigt

Laut zwei von Reuters zitierten Quellen soll sich Dmitrijew, der den Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) leitet, mit dem amerikanischen Nahost-Beauftragten, Steve Witkoff, treffen.

Seit Monaten nimmt er an Gesprächen über einen Waffenstillstand im Krieg Russlands gegen die Ukraine teil. Eine Quelle gab an, dass das Treffen schon am Mittwoch stattfinden könnte.

Reuters hebt hervor, dass dies der erste Besuch eines hochrangigen russischen Beamten in Washington seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 wäre.

Auch der Sender CNN berichtete über die geplanten Gespräche. Den Nachrichten zufolge sollen Dmitrijew und Witkoff über eine mögliche Annäherung der russisch-amerikanischen Beziehungen sprechen.

USA–Russland: Mögliche geheime Gespräche. Putins Berater fliegt in die USA

Dmitrijew selbst schrieb in Bezug auf diese Informationen auf der Plattform X: "Vielleicht kommt es zu einem Treffen. Doch der Widerstand gegen einen USA-Russland-Dialog ist real – er resultiert aus festgefahrenen Interessen und gefestigten Narrativen".

Er stellte gleichzeitig fest: "Und was, wenn die Verbesserung der Beziehungen genau das ist, was die Welt braucht, um dauerhafte Sicherheit und Frieden zu gewährleisten?"

CNN berichtete auch, dass im Zusammenhang mit Dmitrijews Besuch die US-Administration unter Präsident Donald Trump vorübergehend die im Jahr 2022 gegen den russischen Berater verhängten Sanktionen ausgesetzt haben könnte.

Bisher haben weder das Weiße Haus, das Außenministerium der USA noch die russische Botschaft in Washington offiziell die Pläne für diesen Besuch bestätigt.

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