NachrichtenSelenskyj und Macron: Sicherheitsgarantien als Friedensziel

Selenskyj und Macron: Sicherheitsgarantien als Friedensziel

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, informierte darüber, dass er am Montagabend ein Telefongespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron geführt habe. Diskutiert wurden Sicherheitsgarantien und das Streben nach dauerhaftem Frieden in der Ukraine.

Selenskyj zu Besuch in Frankreich. Archivfoto
Selenskyj zu Besuch in Frankreich. Archivfoto
Bildquelle: © East News | LUDOVIC MARIN
Mateusz Czmiel

"Wir haben eine gemeinsame Vision: Sicherheitsgarantien müssen solide und zuverlässig sein", erklärte Selenskyj auf der Plattform X. "Jede andere Entscheidung ohne solche Garantien — wie z. B. ein brüchiger Waffenstillstand — wäre lediglich ein weiteres Täuschungsmanöver seitens Russlands und ein Vorspiel zu einem neuen Krieg Russlands mit der Ukraine oder anderen europäischen Staaten", warnte der ukrainische Präsident.

Treffen europäischer Führer in Paris

Am Montag fand in Paris ein informelles Treffen europäischer Führer statt, einberufen von Präsident Macron.

Daran nahmen die Regierungschefs von Polen, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden und Dänemark teil. Ebenso anwesend waren der NATO-Generalsekretär, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa.

Gespräche der USA und Russlands in Riad

Am Dienstag wird in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, ein Treffen der Delegationen aus den USA und Russland stattfinden. Es wird das erste Treffen dieser Art seit Beginn des Krieges in der Ukraine sein. Themen der Gespräche sollen der Wiederaufbau der bilateralen Beziehungen und die Vorbereitung möglicher Friedensgespräche über die Ukraine sein.

An dem Treffen werden teilnehmen: der US-Außenminister Marco Rubio, der US-Sicherheitsberater Mike Waltz sowie der Sonderbeauftragte für den Nahen Osten, Steven Witkoff.

Die russische Seite wird vertreten durch den Außenminister Sergej Lawrow, den Berater des Präsidenten für Außenpolitik, Juri Uschakow, und Kirill Dmitriew, den Leiter des russischen Nationalen Vermögensfonds.

Die ukrainische Regierung sowie die Europäische Union wurden nicht zur Teilnahme an diesem Treffen eingeladen. Trotz früherer Ankündigungen von Donald Trump, der andeutete, dass das Treffen der Beginn von Vereinbarungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine sein könnte, stellte die Sprecherin des Außenministeriums, Tammy Bruce, klar, dass die USA dieses Treffen nicht als Beginn von Verhandlungen oder "einen Schritt in Richtung irgendwelcher Verhandlungen" ansehen.

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