LebensstilSpanien führt bezahlten "Wetterurlaub" bei Extremwetter ein

Spanien führt bezahlten "Wetterurlaub" bei Extremwetter ein

Angesichts der immer häufigeren extremen Wetterereignisse hat die spanische Regierung die Einführung eines vier Tage bezahlten „Wetterurlaubs“ genehmigt.

Spanien führt bezahlten "Wetterurlaub" bei Extremwetter ein
Bildquelle: © Getty Images | Angel Martinez

Diese neuen Vorschriften sollen Arbeitnehmern helfen, die aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen nicht zur Arbeit kommen können.

"Wetterurlaub" in Spanien

Wie "Business Insider" berichtet, kann dieser Urlaub, laut den Angaben des spanischen Arbeitsministeriums, verlängert werden, bis das extreme Wetter keine Gefahr mehr darstellt. Diese Maßnahmen können angewendet werden, wenn eine zuständige Behörde eine orangefarbene oder rote Warnung bezüglich ungünstiger Wetterbedingungen ausgibt, erläuterte das Ministerium.

Die neuen Regelungen werden am 29. November im Amtsblatt veröffentlicht, und ihre Genehmigung durch das Parlament ist innerhalb des nächsten Monats geplant. Die Entscheidung zur Einführung des „Wetterurlaubs“ fiel einen Monat nach den tragischen Überschwemmungen, die die südlichen und östlichen Regionen Spaniens betrafen und das Leben von über 220 Personen forderten, hauptsächlich in der Provinz Valencia.

Überschwemmungen in Spanien

Das Hochwasser, das Spanien heimsuchte, traf insbesondere auch Valencia. In diesem Gebiet starben über 220 Personen. Mitte November legten Niederschläge von über 140 Litern pro Quadratmeter auch Malaga lahm, und die Straßen verwandelten sich in Flüsse. Sogar die Evakuierung der Bewohner war notwendig.

Die Einführung des Wetterurlaubs soll die Arbeitnehmer vor den Auswirkungen solcher extremen Ereignisse schützen.

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