Trump entfacht Handelskrieg: Neue US‑Zölle schockieren Weltmärkte
Donald Trump hat die Einführung neuer Zölle auf Importe in die USA angekündigt, die ab dem 5. April in Kraft treten werden. Diese Entscheidung hat weltweit eine Flut von Kommentaren ausgelöst.
Was Sie wissen müssen
- Neue Zölle in den USA: Ab dem 5. April werden die USA mindestens 10 % Zölle auf Importe aus allen Ländern erheben. Für die Europäische Union werden die Zölle 20 % betragen.
- Internationale Reaktionen: Premierminister Donald Tusk betonte die Notwendigkeit von gegenseitigen Zöllen, während Ursula von der Leyen Gegenmaßnahmen ankündigte.
- Kontext der Entscheidung: Trump bezeichnete die neuen Zölle als "Erklärung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit", die darauf abzielt, die amerikanische Industrie neu zu beleben.
Welche Länder sind von den neuen Zöllen betroffen?
Donald Trump gab bekannt, dass die USA ab dem 5. April mindestens 10 % Zölle auf Importe aus allen Ländern erheben werden. Für die Europäische Union werden die Zölle jedoch höher sein und 20 % betragen. Der US-Präsident betonte, dass diese Entscheidung eine Reaktion auf unfaire Handelspraktiken anderer Länder sei. „Die Europäische Union behandelt uns hart. Ihr denkt an die EU: ‚sehr freundlich‘, doch sie haben uns beraubt. Das ist erbärmlich. Sie berechnen uns 39 %, also geben wir ihnen 20 % Zölle“, sagte Trump.
Wie reagieren die weltweiten Führer?
Trumps Entscheidung hat weltweit umfassende Reaktionen hervorgerufen. Premierminister Donald Tusk stellte in einem Online-Post fest, dass „Freundschaft Partnerschaft bedeutet. Partnerschaft bedeutet wirklich gegenseitige Zölle. Angemessene Entscheidungen sind notwendig“. Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigte an, dass sein Land gegen die amerikanischen Zölle kämpfen werde. Der britische Handelsminister Jonathan Reynolds betonte, dass das Vereinigte Königreich „ruhig bleibt und um ein Handelsabkommen mit den USA bemüht ist“.
Was bedeutet "Tag der Befreiung" für die USA?
Donald Trump erklärte den 2. April 2025 zum "Tag der Befreiung" und unterstrich, dass die neuen Zölle darauf abzielen, die amerikanische Industrie neu zu beleben. „Wir haben sehr gute Nachrichten. Viele gute Dinge geschehen in unserem Land. Dies ist der Tag der Befreiung. Wir haben lange darauf gewartet. Der 2. April 2025 wird für immer in Erinnerung bleiben, da sich die amerikanische Industrie erneuert“, sagte Trump. Der US-Präsident betonte, dass seine Entscheidungen eine "Erklärung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit" seien, die zur Rückkehr des "goldenen Zeitalters" Amerikas führen sollen.
Auch Ursula von der Leyen reagierte auf Trumps Entscheidung und kündigte an, dass die EU mit Gegenmaßnahmen antworten werde. „Wir finalisieren das erste Maßnahmenpaket als Antwort auf die Zölle auf Stahl und bereiten uns jetzt auf weitere Maßnahmen vor, um unsere Interessen und unsere Unternehmen zu schützen“, kündigte Ursula von der Leyen in den frühen Morgenstunden an.
Auch China äußerte sich zu dem Thema und forderte die USA auf, „sofort“ von der Einführung zusätzlicher 34 % Zölle auf sie abzusehen. Peking drohte, andernfalls eigene Zölle einzuführen.