Trumps Zölle bedrohen künftige US‑Verteidigungsprojekte
Die von Donald Trump eingeführten Zölle könnten schwerwiegende Auswirkungen auf die US-amerikanische Verteidigungsindustrie haben. Sie könnten die internationale Zusammenarbeit erschweren und die Produktionskosten für militärische Ausrüstung erhöhen, berichtet Politico.
Auswirkungen der Zölle auf die US-Verteidigungsindustrie
Die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle könnten erhebliche Konsequenzen für die amerikanische Verteidigungsindustrie haben. Laut Politico können sie die internationale Zusammenarbeit beeinträchtigen und die Produktionskosten für militärische Ausrüstung steigern.
Zölle könnten Projekte wie die Produktion von F-35-Jagdbombern, Luftverteidigungssystemen und den Bau nuklearbetriebener U-Boote gefährden.
Bill Greenwalt, ein ehemaliger Pentagon-Beamter, warnt, dass es zu Versorgungsengpässen und Vergeltungsmaßnahmen der Verbündeten kommen könnte. Einige potenziell entscheidende Lieferungen werden erheblich teurer oder könnten einfach nicht verfügbar sein, erklärte Greenwalt im Gespräch mit "Politico".
Probleme bei Lieferungen und Kostensteigerungen
Das Pentagon hat über Jahrzehnte ein globales Netzwerk von Zulieferern aufgebaut, das nun durch die Zölle gefährdet ist. Ohne Ausnahmen für den Verteidigungssektor könnte die Regierung viele dieser Bemühungen zunichtemachen und die Produktion von US-Waffen verzögern.
Senator Mark Kelly, Mitglied des Senatsausschusses für Streitkräfte, betont die Komplexität der Rüstungsproduktion. Er wies darauf hin, dass die neuen Zölle die Produkte der amerikanischen Rüstungsindustrie während des Produktionsprozesses mehrfach belasten können.
Die Preise werden steigen, und auch die Kosten, die das US-Verteidigungsministerium tragen muss, werden zunehmen. Unser Verteidigungshaushalt wird teurer, wenn wir denselben Militärstandard beibehalten wollen, sagte Kelly.