US‑Behörden beruhigen: Drohnen in New Jersey sind legal und sicher
Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, versicherte am Montag, dass die Drohnenaktivität im Bundesstaat New Jersey und den umliegenden Gebieten legale hobbymäßige, kommerzielle und polizeiliche Drohnen betrifft. Damit reagierte er auf Vorwürfe, dass die Behörden Wissen über 'mysteriöse' Drohnen verbergen.
Während einer Pressekonferenz betonte John Kirby, dass laut Einschätzung der amerikanischen Dienste die beobachteten Drohnen kommerzielle, hobbymäßige und polizeiliche Geräte sowie zivile Luftfahrzeuge sind.
„Dies ist eine Einschätzung, die von Strafverfolgungsbehörden stammt“, betonte der Sprecher, zitiert von der Nachrichtenagentur PAP.
Kirbys Auftritt war die erste offizielle Antwort der US-Behörden auf eine Reihe von Drohnenbeobachtungen in New Jersey und den benachbarten Bundesstaaten in den letzten Wochen. Berichte über 'mysteriöse' Drohnen begannen am 18. November, als Drohnen über militärischen Einrichtungen gesichtet wurden. In den folgenden Wochen lösten die verstärkten Beobachtungen Besorgnis bei Bewohnern, Internetnutzern und Politikern beider Parteien aus.
Der Sprecher erklärte, dass die Einschätzung der Dienste auf einer gründlichen Analyse von über 5.000 Meldungen basiert, von denen weniger als 100 als weitere Untersuchung wert erachtet wurden. Er räumte auch ein, dass in einigen Fällen Drohnen in der Nähe von Militärbasen beobachtet wurden, betonte jedoch, dass dies kein neues Phänomen sei.
Kirby hob hervor, dass in den Vereinigten Staaten über eine Million private unbemannte Luftfahrzeuge registriert sind und sich täglich Tausende von kommerziellen, hobbymäßigen und polizeilichen Drohnen in der Luft befinden.
„Die aktuelle Aufregung ergibt sich aus der Tatsache, dass die anfänglichen Berichte eine Welle des Interesses ausgelöst haben, infolgedessen mehr Menschen begonnen haben, in den Himmel zu schauen“, spekulierte der Sprecher.
Weitere Hilfe der USA für die Ukraine
Während des Briefings sprach er auch das Thema der Lieferung amerikanischer ATACMS-Raketen an die Ukraine an. Er erläuterte, dass die Entscheidung vor den Wahlen getroffen wurde und eine Reaktion auf die Entwicklung der Lage an der Front war.
„Nach den Wahlen haben wir Gespräche mit dem neuen Team über verschiedene Fragen der nationalen Sicherheit geführt, einschließlich des Krieges in der Ukraine, um zu klären, was wir tun, was wir sagen und warum wir es tun“, sagte er.
Kirby betonte, dass, solange die derzeitige Administration an der Macht ist, der Grundsatz ‚nichts über die Ukraine ohne die Ukraine‘ gilt. Auf die Vorschläge, dass die Ukraine einen 'Deal' mit Russland eingehen und einen Teil ihres Territoriums abtreten sollte, antwortete er, dass die Vereinigten Staaten die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine unterstützen.