US‑Gericht schützt Radio Swoboda vor drohender Schließung
Ein US-amerikanisches Gericht hat Maßnahmen gegen Radio Swoboda gestoppt und den Sender damit vor einer Schließung geschützt. Diese Entscheidung betrifft die Finanzierung durch die US-Behörde für globale Medien.
Was muss man wissen?
- Ein Gericht in den USA hat der US-Behörde für globale Medien (USAGM) angeordnet, die Schritte zu unterlassen, die zur Schließung von Radio Freies Europa/Radio Swoboda (RFE/RL) führen könnten. Die Gerichtsentscheidung ist vorläufig und gilt bis zur Bearbeitung der Klage des Senders.
- Die Klage gegen die USAGM soll in den nächsten Wochen verhandelt werden. Radio Swoboda wurde Mitte März über die geplante Einstellung der Finanzierung durch die Behörde informiert.
- Die USAGM hat sich bereit erklärt, dem Sender einen Teil der Mittel zu überweisen; in Kürze soll er 7,46 Millionen Dollar erhalten. Dieser Betrag deckt die Ausgaben für den Zeitraum vom 1. bis 14. März.
Ein Gericht in den USA hat dem Antrag von Radio Swoboda stattgegeben, die US-Behörde für globale Medien wegen der Einstellung der Finanzierung aus Bundesmitteln zu verklagen. Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass die USAGM keine Schritte zur Schließung des Senders ergreifen kann, einschließlich der Beendigung des Fördervertrags, auf dessen Grundlage RFE/RL vom Kongress bewilligte Mittel erhält.
US-amerikanisches Gericht auf der Seite von Radio Swoboda
Richter Royce Lamberth betonte, dass die Leitung der USAGM "nicht mit einem einzigen Satz, praktisch ohne Erklärung, RFE/RL zur Beendigung ihrer Aktivitäten zwingen kann, selbst wenn der US-Präsident dies angeordnet hat". Der Leiter von RFE/RL, Stephen Capus, äußerte sich zufrieden über die Entscheidung, die es der USAGM "untersagt, den Willen des Kongresses zu ignorieren". Capus erwartet weitere Unterstützung für die Position des Senders und betont, dass die Weigerung, vom Kongress bewilligte Mittel zu überweisen, verfassungswidrig ist.
Am Montag stimmte die USAGM zu, Radio Swoboda einen Teil der Mittel zu überweisen, die die Ausgaben für den Zeitraum vom 1. bis 14. März decken sollen. Der Sender soll 7,46 Millionen US-Dollar erhalten. Die Klage gegen die USAGM soll in den nächsten Wochen verhandelt werden, was die zukünftige Finanzierung von Radio Swoboda beeinflussen könnte. Die Gerichtsentscheidung ist entscheidend für die Zukunft des Senders, der versucht, seine Aktivitäten mit Bundesmitteln aufrechtzuerhalten.