Das Geheimnis des Bengal-Glanzes: Genetisches Rätsel gelöst
Der Pelz von Bengal-Katzen ist aufgrund ihrer Färbung und ihres Glanzes einzigartig. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gen Fgfr2 für das glänzende Fell der Tiere verantwortlich ist. Studien des HudsonAlpha Institute for Biotechnology zeigen, dass dieses seltene Phänomen bei 60 Prozent dieser Rasse auftritt.
Bengal-Katzen sind bekannt für ihre Leopardenmuster. Wie sich herausstellt, birgt der genetische Code dieser schönen Tiere ein ungewöhnliches Geheimnis. Obwohl ihr Aussehen auf eine antike Herkunft hindeutet, wurde diese Rasse 1963 in Kalifornien als Kreuzung zwischen einer Hauskatze und einem asiatischen Leoparden entwickelt. 1986 wurde sie offiziell von der International Cat Association anerkannt.
Das geheimnisvolle Gen Fgfr2
Laut Popular Mechanics haben Wissenschaftler des HudsonAlpha Institute for Biotechnology 3000 DNA-Proben von Bengal-Katzen untersucht und entdeckt, dass eine Veränderung im Gen Fgfr2 für ihr glänzendes Fell verantwortlich ist. Dieses Gen ist bei allen Säugetieren vorhanden und entscheidend für die embryonale Entwicklung.
Obwohl das Gen für das "glitzernde" Fell bei etwa 60 Prozent der Bengal-Katzen vorkommt, ist es bei anderen Rassen äußerst selten. Laut Wisdom Panel-Daten weisen nur 5513 Katzen aus ihrer Datenbank dieses genetische Merkmal auf. Bengal-Katzen zeichnen sich auch durch ihre erhöhte Aktivität und Vorliebe für Wasser aus, was sie von typischen Hauskatzen unterscheidet.
Kontroversen rund um die Zucht
Obwohl Bengal-Katzen durch ihr außergewöhnliches Aussehen auffallen, ist ihre Zucht ein umstrittenes Thema. Aufgrund ihrer wilden Ursprünge behaupten einige Experten, dass sie sich nicht als Haustiere eignen. In New York muss eine Bengal-Katze aus mindestens sechs Generationen von ihrem wilden Vorfahren entfernt sein, um legal gehalten werden zu können.