NachrichtenErdbeben-Tragödie in Myanmar: Helfer retten Überlebende aus Trümmern

Erdbeben-Tragödie in Myanmar: Helfer retten Überlebende aus Trümmern

Die tragische Zahl der Todesopfer des Erdbebens in Myanmar steigt weiter an. Am Mittwoch erhöhte sich die Anzahl auf 2.886. Trotz der vergangenen Zeit bergen die Rettungskräfte weiterhin Überlebende aus den Trümmern. In der Nacht zogen ein Team aus birmanischen und türkischen Rettern einen lebenden 26-jährigen Mann aus den Ruinen eines Hotels.

Ein weiteres Wunder in Myanmar. Er überlebte fünf Tage unter den Trümmern.
Ein weiteres Wunder in Myanmar. Er überlebte fünf Tage unter den Trümmern.
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Was müssen Sie wissen?

  • Wo und wann ereignete sich das Erdbeben? Ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,7 ereignete sich in Myanmar am 28. März und richtete vor allem in der Stadt Mandalay große Zerstörungen an.
  • Wie viele Opfer gibt es? Die Zahl der Todesopfer ist auf 2.886 gestiegen, 4.639 Personen wurden verletzt. 373 Personen gelten weiterhin als vermisst.
  • Ein lebender 26-jähriger Mann wurde aus den Trümmern eines Hotels in Myanmar geborgen.

Was sind die neuesten Berichte aus Myanmar?

Die Anzahl der Todesopfer des Erdbebens in Myanmar sowie der Nachbeben, die das Land seit fünf Tagen heimsuchen, stieg am Mittwoch auf 2.886 Personen. 4.639 Personen wurden verletzt, und 373 gelten weiterhin als vermisst.

General Zaw Min Tun, Sprecher der regierenden Junta, berichtete, dass trotz der vergangenen Zeit die Retter weiterhin Personen lebend aus den Trümmern bergen.

In der Hauptstadt des Landes, Naypyidaw, zog in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Team aus birmanischen und türkischen Rettern einen lebenden 26-jährigen Mann aus den Ruinen eines Hotels, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Rettungsdienste. Der Mann, ein Hotelmitarbeiter, verbrachte fünf Tage unter den Trümmern.

Wird humanitäre Hilfe die Bedürftigen erreichen?

Wie der britische Sender BBC berichtete, hat Myanmars militärischer Führer, Min Aung Hlaing, die Appelle ethnischer Minderheiten abgelehnt, den Waffenstillstand im Bürgerkrieg mit der Regierung auszusetzen, um die Bereitstellung humanitärer Hilfe in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten zu ermöglichen. Min Aung Hlaing kündigte an, dass das Militär "weiterhin notwendige Maßnahmen zur Sicherheit ergreifen werde".

Laut Berichten lokaler Medien führt die Junta weiterhin Luftangriffe auf von Oppositionskräften kontrollierte Gebiete durch. Ethnische Minderheiten haben am Dienstag einen einseitigen einmonatigen Waffenstillstand erklärt.

Das Erdbeben, das Myanmar traf, hatte eine Stärke von 7,7 und war auch in den Nachbarländern wie Thailand, China und Indien spürbar. In Thailand kamen mindestens 22 Personen ums Leben.

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