Russland verbannt japanischen Außenminister: Beziehungen belasten
Das russische Außenministerium hat ein Einreiseverbot für den japanischen Außenminister Takeshi Iwai angekündigt. Dies ist eine Vergeltungsmaßnahme Moskaus für die von Tokio verhängten Sanktionen im Zusammenhang mit der Invasion Russlands in die Ukraine.
Das Einreiseverbot betrifft auch eine Gruppe von acht weiteren japanischen Beamten, meldete das russische Außenministerium.
Konsequenzen für die Beziehungen
Unter den von dem Verbot betroffenen Personen befinden sich der aktuelle und der ehemalige japanische Botschafter in der Ukraine. Russland hat bereits zuvor unbefristete Einreiseverbote für japanische Beamte und Geschäftsleute erlassen. Diese Maßnahmen sind Teil einer breiteren Strategie Moskaus als Reaktion auf internationale Sanktionen.
Die Entscheidung Russlands trägt weiter zur Verschlechterung der Beziehungen zwischen Moskau und Tokio bei.