Trump scheitert: Kein Ukraine-Waffenstillstand vor Ostern
Das Weiße Haus räumt ein, dass es Donald Trump nicht gelingen wird, vor Ostern einen Waffenstillstand in der Ukraine zu verhandeln. Dies stellt einen bedeutenden Rückschlag für den Präsidenten dar, der versprochen hatte, den Konflikt innerhalb von 24 Stunden nach seinem Amtsantritt zu beenden.
Was müssen Sie wissen?
- Bestätigung des Weißen Hauses: Ein Waffenstillstand in der Ukraine vor Ostern wird nicht erreicht werden, obwohl dies eines der Ziele von Präsident Trump war.
- Frustration der US-Administration: Die USA sind über die Verzögerungstaktiken Moskaus frustriert, die den seit drei Jahren andauernden Konflikt weiter verlängern könnten.
- Russlands Militärpläne: Russland plant, die Truppenstärke zu erhöhen, indem bis Mitte Juli 160.000 Männer zum Militärdienst eingezogen werden. Dies könnte auf weitere militärische Aktionen hindeuten.
Warum wird Trump keinen Waffenstillstand erreichen?
Das Weiße Haus hat eingeräumt, dass es Donald Trump nicht gelingen wird, vor Ostern einen Waffenstillstand in der Ukraine zu verhandeln. Quellen der britischen Zeitung "The Telegraph" berichten, dass die US-Administration zunehmend "frustriert über die Verzögerungstaktik des Kremls" ist.
Präsident Trump, der zu Beginn seiner Amtszeit versprach, den Konflikt bis April oder Mai zu beenden, muss nun mit der Möglichkeit einer Verlängerung des Krieges rechnen, so die Zeitung.
Welche Reaktionen gibt es auf Russlands Haltung?
In den letzten Tagen ist die Frustration Washingtons gegenüber Moskau gewachsen. Trump äußerte sein Missfallen, indem er Wladimir Putin für den mangelnden Fortschritt bei den Verhandlungen kritisierte. James Hewitt, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, betonte, dass der amerikanische Präsident bereit sei, zusätzliche Sanktionen gegen russisches Öl zu verhängen, falls Russland keine ernsthaften Schritte in Richtung Frieden unternimmt.
Was bedeutet das für die Ukraine und ihre Verbündeten?
Ein Kurswechsel der USA gegenüber Russland könnte in Kiew und bei den europäischen Verbündeten positiv aufgenommen werden, die seit langem vor Putins Taktiken warnen. Beide Konfliktparteien beschuldigen sich gegenseitig, Vereinbarungen über die Energieinfrastruktur zu brechen, während die russischen Bombardierungen in der Ukraine unvermindert weitergehen. In der Zwischenzeit hat Russland die größte Einberufung zum Militärdienst seit 14 Jahren angekündigt, was auf Vorbereitungen für weitere militärische Operationen hindeuten könnte.