Trumps Zollschock: Milliardäre verlieren 189 Milliarden Euro
Neue von Präsident Donald Trump angekündigte Zölle führten zu erheblichen Verlusten an den Finanzmärkten, wobei die 500 reichsten Menschen der Welt insgesamt 189 Milliarden Euro einbüßten. Mark Zuckerberg, Jeff Bezos und Elon Musk gehörten laut Bloomberg zu den größten Verlierern dieser Maßnahmen.
Die Ankündigung umfassender Zölle auf importierte Waren durch US-Präsident Donald Trump löste starke Reaktionen auf den globalen Finanzmärkten aus und führte bei den 500 reichsten Personen der Welt zu einem Verlust von insgesamt 189 Milliarden Euro.
Der Donnerstag wurde zu einem der schlimmsten Tage an den Märkten, da der viertgrößte Eintagesverlust in der 13-jährigen Geschichte des Bloomberg Billionaires Index verzeichnet wurde. Die Mehrheit der Milliardäre, insbesondere jene aus den USA, spürten die Auswirkungen der Zölle stark und mussten durchschnittlich 3,3 % ihres Vermögens einbüßen, heißt es im Bericht.
Nur der reichste Mann Mexikos hat profitiert
Mark Zuckerberg, der Gründer von Meta Platforms, war der größte Verlierer mit einem Verlust von 16,3 Milliarden Euro, da der Aktienkurs seines Unternehmens um 9 % sank. Obwohl Meta einer der erfolgreichsten Technologiekonzerne ist, beträgt der Kursrückgang seit seinem Höchststand im Februar nun bereits etwa 28 %.
Jeff Bezos, Gründer von Amazon, verlor ebenfalls 14,5 Milliarden Euro, nachdem die Aktien um 9 % gefallen waren, was den größten Rückgang seit April 2022 darstellt. Die Amazon-Aktien sind seit ihrem Höchststand im Februar um mehr als 25 % gesunken.
Elon Musk, CEO von Tesla, verlor am Donnerstag 10 Milliarden Euro und sein Vermögen ist in diesem Jahr aufgrund seiner umstrittenen Rolle in der Trump-Regierung und Teslas Lieferproblemen bereits um 100 Milliarden Euro gesunken. Tesla-Aktien fielen um 5,5 %. Nachdem die Zölle angekündigt worden waren, verschärften sie Musks Verluste weiter.
Bernard Arnault, Inhaber von LVMH, erlebte Verluste in Höhe von 5,5 Milliarden Euro, da der Rückgang der Aktien seines Luxuskonzerns eine Folge der neuen Zölle ist, die den Export von Alkohol und Luxusgütern in die USA negativ beeinflussen sollen.
Carlos Slim, der reichste Mann Mexikos, war einer der wenigen Milliardäre, die keinen Verlust erlitten. Durch die Ausnahme Mexikos von den Zöllen konnte sein Vermögen um 4 % steigen.