Ukrainische Streitkräfte schießen erste russische Albatros M5 Drohne ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben zum ersten Mal eine russische Drohne des Typs Albatros M5 abgeschossen, berichtet das ukrainische Portal Defense Express. Dabei handelt es sich um eine Konstruktion, die die Russen zur Lufterkennung nutzen.
Die ukrainische Armee hatte Erfolg, als sie eine seltene russische Aufklärungsdrohne vom Typ Albatros M5 abschoss. Dieser Vorfall ereignete sich am 2. April nach Greenwich-Zeit, und das Video des Vorfalls wurde von der 63. unabhängigen mechanisierten Brigade der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook geteilt. Es ist der erste bestätigte Fall des Abschusses dieser Art von unbemanntem Luftfahrzeug.
Russische Drohne Albatros M5
Im Gegensatz zu den in Russland weit verbreiteten Drohnen des Typs Shahed ist die Albatros M5 technologisch fortschrittlicher. Diese Aufklärungsdrohne dient der russischen Armee zur Lufterkennung. Die unbemannten Luftfahrzeuge verfolgen die Bewegungen des Gegners und übermitteln ihre Erkenntnisse an verbündete Einheiten, die anschließend gezielte Angriffe auf das entsprechende Gebiet durchführen können.
Der Albatros M5 ist mit visuellen Systemen ausgestattet, die unter Beteiligung der russischen Firma Kaspersky entwickelt wurden. Laut den Portalen CyberResistance und InformNapalm hat Kaspersky Software bereitgestellt, die die automatische Erkennung, Auswahl und Verfolgung von Zielen ermöglicht. Die Drohne nutzt ein neuronales Netzwerk, um Menschen in Echtzeit zu identifizieren, und verfügt über Nachtsichtfähigkeiten.
Trotz ihrer fortschrittlichen Funktionen wurde die Albatros M5 von ukrainischen Lufteinheiten abgeschossen. Die 63. Brigade betonte, dass keine Technologie in der Lage ist, russische Drohnen vor den entschlossenen Aktionen der ukrainischen Verteidiger zu schützen.
Wie aus dem in den sozialen Medien veröffentlichten Video hervorgeht, hat die ukrainische Brigade das unbemannte Luftfahrzeug der Russen mithilfe einer Drohne eliminiert. Dies ist eine gängige Praxis an der Front, da Drohnen kostengünstiger sind als Raketen zur Abwehr von Luftbedrohungen.