Vier US‑Soldaten in Litauen nach Manöver vermisst: Todesgefahr?
Vier amerikanische Soldaten werden nach Manövern in der Nähe von Pobrodzie im östlichen Litauen, nahe der Grenze zu Weißrussland, vermisst. Laut inoffiziellen Informationen sind die Soldaten tot. Die Suchaktion läuft.
Wie die litauische Armee mitteilte, erhielt das Kommando am Dienstag um 17:45 Uhr einen Bericht, dass vier amerikanische Soldaten zusammen mit einem Kettenfahrzeug während Übungen in der Nähe von Pobrodzie vermisst wurden.
An der Suchaktion sind litauische und ausländische Kräfte sowie Hubschrauber und Beamte der Grenzschutzbehörde beteiligt.
Das Militär gab bekannt, dass ein möglicher "Ort des Vorfalls" lokalisiert wurde. Laut dem Portal Lrytas wurde das Kettenfahrzeug, mit dem die Amerikaner unterwegs sein sollten, in einem Sumpf gefunden. Die Soldaten werden weiterhin gesucht.
Laut der Agentur BNS wird vermutet, dass die Soldaten gestorben sind. Ähnliche Berichte gibt es von Delfi und der Agentur LRT. Diese Information wurde jedoch bisher nicht offiziell bestätigt.
Amerikaner bedanken sich für Hilfe
Die Armee der Vereinigten Staaten in Europa erklärte, dass es sich bei den Vermissten um Soldaten der 1. Brigade der 3. Infanteriedivision handelt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls führten sie "geplante taktische Manöver" durch.
- Ich möchte den litauischen Streitkräften und Rettungskräften, die uns bei unseren Suchoperationen schnell zur Hilfe kamen, persönlich danken - sagte Generalleutnant Charles Costanza.
- Genau diese Art von Teamarbeit und Unterstützung zeigt die Bedeutung unserer Partnerschaft und unserer Menschlichkeit, unabhängig davon, welche Flaggen wir auf unseren Schultern tragen - fügte er hinzu.
Derzeit sind etwa 800 amerikanische Soldaten in Litauen stationiert.