Weiße Enklave Orania sucht Trump-Hilfe für Autonomie in SA
Weiße Separatisten aus Orania in Südafrika haben sich an Donald Trump gewandt, um Hilfe bei der Erlangung von Autonomie zu erhalten. Sie betonen, dass ihr Ziel der Schutz der Afrikaansen-Kultur und nicht die Förderung von Rassismus ist. Medienberichten zufolge möchten die Separatisten Trumps kritische Haltung gegenüber der aktuellen Regierung Südafrikas zu ihrem Vorteil nutzen.
Was müssen Sie wissen?
- Wo und wann? Eine Gruppe von weißen Separatisten aus Orania, der einzigen Stadt in Südafrika, die ausschließlich von Weißen bewohnt wird, reiste letzte Woche in die USA.
- Warum? Ziel des Besuchs war es, Unterstützung von Präsident Donald Trump für ihr Streben nach Autonomie von der Regierung in Pretoria zu erhalten.
- Wie geht es weiter? Die Separatisten trafen sich mit Politikern der Republikanischen Partei und argumentierten, dass die zentrale Verwaltung in Südafrika ineffektiv sei.
Warum sucht Orania Unterstützung in den USA?
Eine Gruppe weißer Separatisten aus Orania hat Donald Trump um Hilfe gebeten, um Unabhängigkeit von der Regierung in Pretoria zu erlangen.
Joost Strydom, der Führer der Orania-Bewegung, betonte, dass ihr Ziel der Schutz der Afrikaansen-Kultur sei und nicht die Förderung von Rassismus.
Hat Orania eine Chance auf Autonomie?
Die Regierung Südafrikas hat die Unabhängigkeitsbestrebungen Oranias wiederholt abgelehnt und die nationale Einheit sowie die verfassungsmäßige Illegalität rassischer Enklaven betont. Trotzdem streben die rund 3.000 Einwohner Oranias nach Selbstverwaltung, um ihre Sprache, Kultur und wirtschaftlichen Interessen zu bewahren.
Die Stadt, die 1991 gegründet wurde, hat eine eigene Währung und verfolgt eine Politik, die auf die Bewahrung der Afrikaansen-Kultur ausgerichtet ist.
Die Führer Oranias trafen in den USA auf Politiker der Republikanischen Partei und versuchten, sie davon zu überzeugen, dass die Vielfalt Südafrikas das zentrale Management ineffektiv macht. Die Separatisten wollen Trumps unfreundliche Haltung gegenüber der aktuellen Regierung Südafrikas nutzen, die er für rassistisch hält und in der Weiße Afrikaaner als Opfer auftreten.