Festnahme am russischen Weltraumbahnhof Baikonur: Vier Touristen erwischt
Drei Spanier und ein Australier wurden beim Versuch, das Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zu betreten, festgenommen. Dies ist ein weiterer Vorfall auf diesem Gelände, das von Russland gepachtet wird.
Was müssen Sie wissen?
- Festnahme am Kosmodrom: Drei Spanier und ein Australier versuchten, illegal das Gelände des Kosmodroms Baikonur zu betreten, was zu ihrer Festnahme durch die lokalen Behörden führte.
- Reaktion der Behörden: Das spanische Außenministerium hat in dieser Angelegenheit noch keine offizielle Erklärung abgegeben.
- Geschichte der Vorfälle: Dies ist nicht der erste Fall eines illegalen Betretens des Geländes von Baikonur. Zuvor wurden dort unter anderem ein Franzose, ein Deutscher sowie eine Gruppe von Niederländern und ein Belgier festgenommen.
Warum zieht das Kosmodrom Baikonur Touristen an?
Das Kosmodrom Baikonur, 1955 gegründet, ist die älteste und größte Einrichtung dieser Art weltweit. Es liegt im zentralen Teil Kasachstans und erstreckt sich über eine Fläche von 75 mal 90 Kilometern. Auf seinem Gelände befinden sich zahlreiche Montage- und Startkomplexe sowie zwei Flughäfen. Obwohl das Kosmodrom Eigentum Kasachstans ist, pachtet Russland es für sein Raumfahrtprogramm, was über 100 Millionen Dollar pro Jahr kostet.
Welche Konsequenzen hat ein illegales Betreten?
Illegales Betreten des Geländes des Kosmodroms Baikonur kann zu einer Festnahme durch die lokalen Behörden führen und in einigen Fällen zu schwerwiegenderen Konsequenzen. Im Juni 2024 starb dort ein französischer Tourist an Dehydrierung, als er versuchte, in eines der Gebäude zu gelangen. Sein Landsmann wurde festgenommen und nach der Befragung freigelassen. Solche Vorfälle zeigen, dass das Kosmodrom, trotz seiner Attraktivität, ein Ort mit hohem Sicherheitsgrad ist.
Sind Vorfälle am Baikonur häufig?
In den letzten Jahren wurden mehrere Fälle von illegalem Betreten des Geländes des Kosmodroms Baikonur verzeichnet. Ende letzten Jahres wurden dort ein Franzose und ein Deutscher festgenommen, zuvor zwei Niederländer und ein Belgier.