Sturm Nuria wütet: Kanaren in Alarmbereitschaft
Die Kanarischen Inseln kämpfen am Donnerstag, den 3. April, mit dem Tief Nuria, das dem paradiesischen Archipel Hurrikanwinde gebracht hat. Wetterwarnungen wurden für Teneriffa und La Palma ausgegeben.
Normalerweise erfreuen sich die Kanarischen Inseln zu dieser Jahreszeit an sonnigem Wetter und Temperaturen um etwa 18 °C. Leider müssen sich die Bewohner und Touristen derzeit mit ausgesprochen ungünstigem Wetter auseinandersetzen.
Armageddon auf den Kanaren
Die spanische staatliche Wetteragentur (AEMET) hat für den Osten von La Palma eine rote Warnung sowie orangefarbene Warnungen für andere Regionen herausgegeben.
Der Sturm Nuria soll auf La Palma Windböen von bis zu 80 Meilen pro Stunde (ca. 130 km/h) bringen. Auf Gran Canaria, La Gomera, El Hierro und Teneriffa, Inseln, für die orangefarbene Warnungen herausgegeben wurden, werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 62 Meilen pro Stunde (ca. 100 km/h) erwartet. Am ruhigsten wird es auf Lanzarote sein, der Insel des Archipels, die dem afrikanischen Festland am nächsten liegt.
Die Schulen auf Teneriffa, La Palma und La Graciosa bleiben geschlossen. "Das Tief Nuria wird Windböen von mehr als 80 Meilen pro Stunde (ca. 130 km/h) zwischen 6:00 und 18:00 Uhr deutscher Zeit am Donnerstag, den 3. April, bringen. Die Gefahr ist außergewöhnlich. Es ist äußerste Vorsicht geboten", warnte AEMET.
Die Behörden appellierten an die Bewohner, das Haus nicht zu verlassen und Türen, Fenster und Markisen gut zu schließen sowie Dinge in Gärten, auf Terrassen oder Balkonen zu sichern. Auch die Touristen wurden dazu aufgefordert, von jeglichen Ausflügen abzusehen.
Neben den Kanarischen Inseln wird Nuria auch Regen, starke Winde und niedrigere Temperaturen in viele Regionen Spaniens bringen, darunter Galicien, die Balearen und das Kantabrische Gebirge.