NachrichtenGericht stoppt Zugriff von Musks Team auf US-bezahltes System

Gericht stoppt Zugriff von Musks Team auf US‑bezahltes System

Ein Gericht in Washington hat den Zugang von Elon Musks Team zum Zahlungssystem des US-Finanzministeriums nach einer Beschwerde über Datenschutzverletzungen eingeschränkt, berichtet die "Washington Post".

Elon Musk
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Bildquelle: © East News | SAUL LOEB

Das Gericht in Washington entschied, den Zugang von Elon Musks Team, bekannt als DOGE, zum Zahlungssystem des US-Finanzministeriums zu beschränken. Diese Entscheidung ist eine Antwort auf eine Beschwerde über mögliche Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen. Laut "Washington Post" erhielt das Team von Musk Zugriff auf sensible Daten von Millionen Beamten.

Richterin Colleen Kollar-Kotelly entschied, dass Mitarbeiter von DOGE keinen Zugang zum zentralen Zahlungssystem haben dürfen, das unter anderem Renten und andere Leistungen abwickelt. Der Zugang wurde für die Dauer der Prüfung der Beschwerde einer Gruppe von Rentnern gestoppt. Laut CNN erhielten Musk und sein Team Zugang zum System, um Auszahlungen für Auslandshilfe zu stoppen.

Sicherheitsbedenken

Mitglieder des DOGE-Teams, darunter junge Mitarbeiter, erhielten Zugang zur Datenbank des Office of Personnel Management (OPM), die sensible Informationen über Millionen von Bundesbediensteten enthält. OPM-Mitarbeiter befürchten potenziellen Missbrauch und Hackerangriffe. Bedenken bestehen auch hinsichtlich der Qualifikationen und Sicherheitsfreigaben von Musks Team.

Musks Handlungen weckten Besorgnis bei einigen Personen aus dem Umfeld von Donald Trump, obwohl Trump selbst Musk lobte und behauptete, er handele mit seiner Zustimmung. Ebenfalls vorübergehend gestoppt wurde ein Projekt, das Bundesangestellten freiwillige Entlassungen gegen 8-monatige Gehälter anbietet. Von diesem Angebot machten 40.000 Mitarbeiter Gebrauch, was etwa 2 % der Bundesbeamten ausmacht.

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