Hillary Clinton verspottet Trump wegen Sicherheitsberatungspatzer
Hillary Clinton kommentierte das Missgeschick der Trump-Administration, bei dem sie versehentlich den Chefredakteur von "The Atlantic" zu einer Gruppenunterhaltung über nationale Sicherheit hinzufügten. "Ihr macht wohl Witze", schrieb die ehemalige Außenministerin und fügte ein Emoji mit starrenden Augen sowie einen Screenshot des Artikels hinzu.
Jeffrey Goldberg, der Chefredakteur von "The Atlantic", enthüllte, dass der nationale Sicherheitsberater Michael Waltz ihn versehentlich zu einem 18-köpfigen Chat mit anderen Beamten der Trump-Administration hinzugefügt hatte.
In der Gruppe wurden militärische Angriffe im Jemen und andere wichtige Fragen der nationalen Sicherheit diskutiert.
Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Brian Hughes, bestätigte die Authentizität der Unterhaltung auf Signal, einer verschlüsselten Kommunikations-App. "Wir analysieren, wie die unbeabsichtigte Nummer zur Gruppe hinzugefügt wurde", erklärte Hughes laut huffpost.com.
Auf die Situation angesprochen, sagte Donald Trump, er wisse nichts davon. "Ich höre zum ersten Mal davon", kommentierte der Präsident.
Internetnutzer bemerkten schnell die Ironie der Situation und erinnerten daran, dass Hillary Clinton dafür kritisiert wurde, als Außenministerin einen privaten E-Mail-Server für offizielle Kommunikation genutzt zu haben, anstatt die Regierungsserver des Außenministeriums zu verwenden.
Keine Anklagen gegen Clinton
Im Oktober 2016, kurz vor den Präsidentschaftswahlen, leitete der damalige FBI-Direktor James Comey eine Untersuchung zu Clintons Nutzung eines privaten Servers ein.
Obwohl festgestellt wurde, dass sie "äußerst unvorsichtig" gehandelt hatte, wurden keine Anklagen gegen sie erhoben. Clinton behauptete später, dass die FBI-Untersuchung zu ihrer Niederlage bei den Wahlen beigetragen habe.
Hillary Clinton, eine der bekanntesten Persönlichkeiten der modernen amerikanischen Politik, steht seit mehreren Jahrzehnten im Mittelpunkt der Ereignisse, sowohl in den USA als auch international.
Sie war die erste Frau, die die Nominierung für die Präsidentschaft einer der großen politischen Parteien in den Vereinigten Staaten erhielt, jedoch endete ihr Weg ins Weiße Haus erfolglos. Dennoch haben ihr Leben und ihr Wirken einen enormen Einfluss auf die Geschichte der modernen Vereinigten Staaten.