NachrichtenKim Jong Un testet Scharfschützengewehr: Nordkorea rüstet auf

Kim Jong Un testet Scharfschützengewehr: Nordkorea rüstet auf

Während einer Inspektion der Spezialeinheiten testete Kim Jong Un persönlich ein neues Scharfschützengewehr, wie die nordkoreanischen Staatsmedien am Samstag berichteten. Der Führer Nordkoreas sprach von einer "tatsächlichen Kampffähigkeit", die den "Sieg garantiert".

Kim Jong Un
Kim Jong Un
Bildquelle: © East News | STR

Was müssen Sie wissen?

  • Kim Jong Un testete ein neues Scharfschützengewehr während einer Inspektion der speziellen Streitkräfte. Dies unterstreicht sein Engagement für die Entwicklung der Kampffähigkeiten des Landes.
  • Kims Besuch fand am Freitag statt, zeitgleich mit der Bestätigung der Amtsenthebung von Präsident Jun Suk Yeol durch das Verfassungsgericht Südkoreas.
  • Fotos von der Inspektion zeigen Kim mit dem neuen Gewehr, das den technologischen und militärischen Fortschritt Nordkoreas symbolisieren soll.

"Die tatsächliche Kampffähigkeit, die den Sieg auf dem Schlachtfeld garantiert, wird durch intensives Training gestärkt", sagte Kim Jong Un laut KCNA. Er fügte hinzu, dass dieses Training "der lebhafteste Ausdruck von Patriotismus und Loyalität gegenüber dem Land" ist.

Während der Inspektion der Spezialeinheiten testete Kim Jong Un persönlich ein neu entwickeltes Scharfschützengewehr. Der Besuch fand am Freitag statt, was mit der Entscheidung des Verfassungsgerichts Südkoreas zur Bestätigung der Amtsenthebung von Präsident Jun Suk Yeol zusammenfiel.

Was bedeutet das neue Gewehr für Nordkorea?

Von den Medien in Pjöngjang veröffentlichte Fotos zeigen Kim, wie er durch das Zielfernrohr des neuen Scharfschützengewehrs blickt, das den Sondereinsatzkräften geliefert wurde.

Die Führung überwachte Schießübungen und äußerte "große Zufriedenheit mit der Leistung und der Stärke des auf unsere eigene Weise entwickelten Scharfschützengewehrs", berichtete KCNA. Dieses Ereignis unterstreicht Nordkoreas Bestreben, seine Streitkräfte zu stärken.

Die Nachrichtenagentur AFP erinnert daran, dass der südkoreanische Geheimdienst berichtet hat, dass Tausende von Soldaten aus den Spezialeinheiten Nordkoreas nach Russland geschickt werden, um Moskau im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen. Inzwischen erklärte der ehemalige US-Präsident Donald Trump, der sich dreimal mit Kim getroffen hatte, dass er mit ihm in Kontakt bleibt und "irgendwann etwas unternehmen" plane.

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