NachrichtenPapst bleibt optimistisch: Humor trotz Krankenhausaufenthalt

Papst bleibt optimistisch: Humor trotz Krankenhausaufenthalt

Papst Franziskus wird mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben, teilten die Ärzte der Gemelli-Klinik mit. Sie ergänzten, dass das Leben des Papstes nicht in Gefahr sei.

Ärzte über die Gesundheit des Papstes: "Er wird mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben."
Ärzte über die Gesundheit des Papstes: "Er wird mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben."
Bildquelle: © PAP | GIUSEPPE LAMI

Bei einer Pressekonferenz in der Gemelli-Klinik informierten die Ärzte von Papst Franziskus, Professor Sergio Alfieri und Luigi Carbone, dass der Papst, obwohl sein Leben nicht bedroht sei, mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben müsse.

Die Ärzte betonten, dass Franziskus sich besser fühlt als bei seiner Aufnahme ins Krankenhaus.

Franziskus, der 88 Jahre alt ist, leidet an einer beidseitigen Lungenentzündung. Die Ärzte hoben hervor, dass sich sein Zustand zwar derzeit verbessert, die Situation sich jedoch aufgrund der Vielzahl an Medikamenten, die er einnimmt, ändern kann. Prof. Alfieri betonte, dass das Herz des Papstes stark ist. - Franziskus müsse die Infektion überwinden - stellte er fest.

Auf die Frage, warum es bisher kein Foto des Papstes im Krankenzimmer gibt, bat der Arzt, seine Privatsphäre zu respektieren. - Franziskus trägt nicht seine päpstlichen Gewänder - fügte er hinzu.

Die größte Bedrohung für den Papst in seinem Alter wäre, dass Keime in die Blutbahn gelangen, was zu einer Sepsis führen könnte. Glücklicherweise besteht derzeit, wie Prof. Alfieri betonte, kein solches Risiko, obwohl die Lungen infiziert sind. - Der Papst wollte immer, dass wir ihm die Wahrheit sagen - fügte er hinzu.

Papst scherzt mit dem medizinischen Personal und besucht die Krankenhauskapelle

Trotz seines Krankenhausaufenthalts bleibt der Papst aktiv. Er liest, arbeitet und unterschreibt Dokumente, ohne an Maschinen angeschlossen zu sein. Die Ärzte wiesen auf seinen guten Humor hin und die Tatsache, dass er mit dem medizinischen Personal scherzt. Er erzählte, dass er, als er Franziskus mit den Worten "Guten Tag, Heiliger Vater" begrüßte, vom Papst hörte: "Guten Tag, heiliger Sohn".

Die Ärzte berichteten auch, dass Franziskus die Krankenhauskapelle zum Gebet besuchte.

Für Sie ausgewählt