Russlands Energie-Lifeline: Öllieferungen sichern Einfluss in Syrien
Russland liefert Syrien Öl und Gas, um seine Militärbasen aufrechtzuerhalten, obwohl es den ehemaligen Diktator Baschar al-Assad nicht an die neuen Machthaber ausliefert. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Moskaus Einfluss in der Region zu stärken, schreibt "The Moscow Times".
Russland begann im Februar 2025 mit der Lieferung von Öl und Gas nach Syrien, um seine Militärbasen im Land zu sichern. Diese Entscheidung wurde auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin getroffen, berichtet "The Moscow Times". Die Lieferungen erfolgen diskret, bestätigen Quellen, die mit der Außenpolitik des Kremls vertraut sind.
Nach dem Sturz von Baschar al-Assad durch von der Türkei unterstützte Rebellenkräfte fand sich Russland in einer schwierigen Lage wieder und verlor seine Verbündeten in Syrien.
Assad unter Putins Schutz
Dennoch beabsichtigt Moskau nicht, Assad an die neuen Machthaber auszuliefern, da dies Putins Autorität schaden könnte. Russland bemüht sich, die Beziehungen zur neuen Regierung wiederherzustellen, indem es energetische Unterstützung und Hilfe beim Wiederaufbau der Infrastruktur anbietet.
Die Lieferungen von russischem Öl nach Syrien erfolgen trotz der vom Westen verhängten Sanktionen. Russische Tanker, wie die Sakina und die Aquatica, liefern Rohstoffe an syrische Häfen, um zur Stabilisierung der Energiesituation im Land beizutragen.
Russland hofft, seinen Einfluss in der Region zu bewahren, indem es Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus und beim Wiederaufbau des Landes bietet.