NachrichtenTrump dicht dran: Entscheidung zu TikTok droht in drei Tagen

Trump dicht dran: Entscheidung zu TikTok droht in drei Tagen

Am Mittwoch wird der Präsident der USA, Donald Trump, den endgültigen Vorschlag in Bezug auf TikTok prüfen. Gemäß dem Gesetz hat ByteDance bis zum 5. April Zeit, einen Käufer außerhalb Chinas zu finden. Andernfalls wird das Unternehmen mit einem Verbot der Tätigkeiten in den USA konfrontiert.

Am Mittwoch wird der US-Präsident Donald Trump den endgültigen Vorschlag bezüglich TikTok in Erwägung ziehen.
Am Mittwoch wird der US-Präsident Donald Trump den endgültigen Vorschlag bezüglich TikTok in Erwägung ziehen.
Bildquelle: © Getty Images | 2025 Getty Images

Laut Reuters wird im Oval Office ein Treffen mit dem Vizepräsidenten der USA, J.D. Vance, dem Handelsminister Howard Lutnick, dem nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz und der Direktorin der nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, stattfinden.

Das wahrscheinlichste Szenario sieht eine Erhöhung der Anteile der größten Investoren von ByteDance außerhalb Chinas und die Übernahme der amerikanischen Niederlassungen von TikTok vor.

Am Sonntag erklärte Trump, dass das Abkommen mit ByteDance bezüglich des Verkaufs der App zur Erstellung von Kurzvideos, die von 170 Millionen Amerikanern genutzt wird, vor Ablauf der Frist am 5. April abgeschlossen wird.

Das Unternehmen ByteDance hat nur noch drei Tage Zeit, um einen Käufer außerhalb Chinas zu finden. Andernfalls wird es gezwungen sein, die Geschäftstätigkeit in den USA einzustellen.

TikTok steht unter besonderer Beobachtung aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit. Washington befürchtet, dass ByteDance, das von der chinesischen Regierung beeinflusst werden könnte, die App nutzen könnte, um Daten von Nutzern in den USA zu sammeln und Maßnahmen durchzuführen, die die öffentliche Meinung beeinflussen - informiert Bloomberg.

Gemäß dem Plan sollte ByteDance seine amerikanischen Operationen bis zum 19. Januar verkaufen. Trump hat jedoch die Umsetzung des Gesetzes verzögert und mehr Zeit für Verhandlungen eingeräumt. Auch das Weiße Haus ist an den Gesprächen beteiligt und fungiert de facto als Investmentbank in Zusammenarbeit mit den Investoren.

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