NachrichtenRussische Firma übernimmt Ericsson-Warenzeichen nach Rückzug

Russische Firma übernimmt Ericsson-Warenzeichen nach Rückzug

Die russische Firma "Ruskliemat" hat das Warenzeichen Ericsson registriert, nachdem der schwedische Hersteller Russland verlassen hatte. Dies ist der erste Fall im Land, bei dem eine ausländische Marke an ein lokales Unternehmen übertragen wurde. Rospatent genehmigte die Registrierung am 12. März 2025.

Projizierte Logos an der Wand eines Raums am Stand von Ericsson AB am zweiten Tag des MWC Barcelona im Veranstaltungsort Fira de Barcelona in Barcelona, Spanien, am Dienstag, den 1. März 2022. Über 1.800 Aussteller und Teilnehmer aus 183 Ländern werden an der jährlichen Veranstaltung teilnehmen, die vom 28. Februar bis 3. März stattfindet. Fotograf: Angel Garcia/Bloomberg über Getty Images
Projizierte Logos an der Wand eines Raums am Stand von Ericsson AB am zweiten Tag des MWC Barcelona im Veranstaltungsort Fira de Barcelona in Barcelona, Spanien, am Dienstag, den 1. März 2022. Über 1.800 Aussteller und Teilnehmer aus 183 Ländern werden an der jährlichen Veranstaltung teilnehmen, die vom 28. Februar bis 3. März stattfindet. Fotograf: Angel Garcia/Bloomberg über Getty Images
Bildquelle: © Getty Images | Bloomberg
Przemysław Ciszak

Die russische Firma „Ruskliemat“ übernahm das Warenzeichen Ericsson, was der erste derartige Fall in Russland ist. Laut "Kommiersant" registrierte Rospatent die Marke zugunsten von "Ruskliemat" am 12. März 2025. Diese Entscheidung resultiert daraus, dass der schwedische Hersteller den russischen Markt nach Beginn des Konflikts in der Ukraine verlassen hat.

Das Warenzeichen Ericsson wurde in den Kategorien Kleidung, Schuhe und Kopfbedeckungen registriert. Zuvor hatte das Gericht im Oktober 2024 zugunsten von "Ruskliemat" entschieden und den rechtlichen Schutz der Marke Ericsson aufgehoben.

Wie "Kommiersant" berichtet, plant das Unternehmen, die Marke im Interesse eines ausländischen Partners zu nutzen.

Ähnliches Schicksal für Starbucks?

Experten erwarten, dass ähnliche Situationen andere ausländische Marken wie Starbucks betreffen könnten. Im Jahr 2025 endet die dreijährige Periode des rechtlichen Schutzes von Warenzeichen, was zu weiteren Übernahmen durch russische Firmen führen könnte.

"Kommiersant" betont, dass solche Vorgänge in naher Zukunft zur Regel werden könnten.

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