NachrichtenTrump-Berater Waltz erneut in der Kritik: Gmail für Dienstliches

Trump-Berater Waltz erneut in der Kritik: Gmail für Dienstliches

Der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Mike Waltz, führte dienstliche Diskussionen über eine private Gmail-Adresse. Dies ist ein weiterer Fehltritt des Trump-Beraters nach dem Angriff auf den Jemen, der über einen Messenger auf dem Telefon geplant wurde.

Mike Waltz hat einen weiteren Patzer gemacht.
Mike Waltz hat einen weiteren Patzer gemacht.
Bildquelle: © Getty Images | Win McNamee

Was müssen Sie wissen?

  • Mike Waltz, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, nutzte ein privates Gmail-Konto, um dienstliche Diskussionen zu führen.
  • NSC-Sprecher Brian Hughes bestreitet, dass Waltz das private E-Mail-Konto in der von den Medien beschriebenen Weise genutzt hat, und behauptet, dass er keine geheimen Informationen versendet hat.
  • Affäre "Signalgate": Waltz war zuvor in Kontroversen verstrickt, die mit der Nutzung der App Signal zur Planung von Militäroperationen zusammenhingen.

Waltz nutzte Gmail für sensible Korrespondenz

Laut "The Washington Post" führte Mike Waltz, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, dienstliche Korrespondenz über ein privates Gmail-Konto. Die Zeitung bezieht sich auf Quellen in der Administration sowie auf erlangte Dokumente.

NSC-Sprecher Brian Hughes erklärte, dass es keine Beweise dafür gibt, dass Waltz das private E-Mail-Konto in der von den Medien beschriebenen Weise genutzt hat. Er betonte, dass Waltz keine geheimen Informationen über das offene Konto gesendet hat. Dennoch sind diese Berichte ein weiteres Beispiel für den unvorsichtigen Umgang mit sensiblen Informationen durch Beamte des Weißen Hauses.

Ein weiterer Fehltritt des Trump-Beraters

Zuvor hatte Waltz auf dem Messenger Signal einen Gruppenchat eingerichtet, in dem Themen zum Krieg in der Ukraine und zu Operationen in Somalia besprochen wurden. Obwohl Präsident Trump auf seinen Berater wütend gewesen sein soll, entschied er sich letztlich nicht für dessen Entlassung, um den liberalen Medien keine Genugtuung zu geben.

Die Nutzung eines privaten E-Mail-Kontos für dienstliche Korrespondenz erinnert an die Affäre, die zur Wahlniederlage von Hillary Clinton im Jahr 2016 führte. Damals forderten Waltz und andere Mitglieder der Administration ihre strafrechtliche Verfolgung, was jedoch nicht geschah. Die aktuelle Situation zeigt, dass dieses Problem in der amerikanischen Politik nach wie vor aktuell ist.

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