USA versichern NATO-Engagement: Keine Pläne für Austritt
Der US-amerikanische Außenminister Mark Rubio versichert das unveränderte Engagement der Vereinigten Staaten für die NATO. Er fügte hinzu, dass die "in den Medien verbreitete Hysterie" über den angeblichen Austritt der USA aus der NATO unbegründet sei.
Was müssen Sie wissen?
- Die Vereinigten Staaten sind in der NATO so aktiv wie nie zuvor und ihr Ziel ist es, das Bündnis zu stärken.
- Mark Rubio betont, dass die mediale Hysterie über den angeblichen Austritt der USA aus der NATO unbegründet ist.
- Die USA erwarten von den Bündnispartnern, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, damit die NATO stärker und rentabler wird.
Der US-amerikanische Außenminister Mark Rubio hat während eines Besuchs in Brüssel Spekulationen über einen möglichen Austritt der Vereinigten Staaten aus der NATO entschieden zurückgewiesen. Er betonte, dass die USA mehr in das Bündnis investiert sind als jemals zuvor. Rubio erklärte, dass Präsident Donald Trump die NATO deutlich unterstützt und nicht beabsichtigt, sich von dieser Organisation zurückzuziehen.
Warum wollen die USA die NATO stärken?
Rubio erläuterte, dass die Vereinigten Staaten die NATO stärken wollen, indem sie die Verteidigungsfähigkeiten ihrer Bündnispartner erhöhen. Er betonte, dass die NATO nicht nur eine Gruppe von Partnern ist, sondern auch aus reichen Volkswirtschaften besteht, die mehr für die gemeinsame Sicherheit tun können. "Wir wollen, dass die NATO stärker und lebensfähiger wird", sagte Rubio.
Welche Erwartungen haben die USA an die Bündnispartner?
Der US-Außenminister hob hervor, dass, obwohl die Vereinigten Staaten eigene nationale Bedürfnisse haben, die Verteidigung aufgrund der globalen Rolle der USA Priorität hat. Rubio erwartet, dass die NATO-Partner ebenfalls der Verteidigung Priorität einräumen, indem sie ihre Ausgaben für diesen Zweck erhöhen. "Wir wollen, dass unsere Partner ebenso handeln", fügte er hinzu.
Während eines zweitägigen Treffens der Außenminister der NATO-Staaten in Brüssel versicherte Rubio, dass Präsident Trump nicht gegen die NATO als solche ist, sondern erwartet, dass das Bündnis in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen.
Rubio sprach auch die Verteidigungsausgaben der Bündnismitglieder an. "Wir wollen hier mit dem Bewusstsein herauskommen, dass wir uns auf einem realistischen Weg befinden, damit jedes Mitglied seine Zusage erfüllt und die Ausgaben bis auf 5 % des BIP angehoben werden. Dies betrifft auch die Vereinigten Staaten", sagte Rubio vor seinem ersten Treffen im Format der NATO-Außenminister im Hauptquartier des Bündnisses in Brüssel.