Explosion auf Amsterdamer Damplatz: Polizei bestätigt Vorsatz

Auf dem Damplatz in Amsterdam kam es zu einer Explosion eines Autos, die einen Fahrzeugbrand verursachte. Die Polizei vermutet, dass das Ereignis absichtlich vom Fahrer herbeigeführt wurde. Der Fahrer wurde trotz schwerer Verletzungen vor Ort festgenommen. Das Ereignis ereignete sich nur wenige Tage nach einem Messerangriff.

Das Auto explodierte in der Mitte des Platzes.
Das Auto explodierte in der Mitte des Platzes.
Bildquelle: © X | @TRobinsonNewEra

Am Donnerstagnachmittag kam es auf dem zentralen Damplatz in Amsterdam zu einer Explosion eines Autos, die einen Fahrzeugbrand verursachte. Die Polizei vermutet, dass der Vorfall absichtlich herbeigeführt wurde und der Fahrer das Ereignis möglicherweise vorsätzlich ausgelöst hat.

Laut der "Daily Mail" befanden sich glücklicherweise viele Passanten in der Nähe, als die Explosion stattfand, jedoch wurde niemand verletzt. Die Ermittler sicherten sofort einen weiten Bereich des Platzes, um die Arbeit von Sprengstoffexperten zu ermöglichen.

Auf Aufnahmen aus sozialen Medien sieht man einen Mann in brennender Kleidung neben einem kleinen roten Auto. Beamte löschten schnell das Feuer auf der Kleidung des verletzten Mannes, bevor dieser von der Polizei festgenommen wurde.

Messerangriff in Amsterdam

Die Explosion ereignete sich nur wenige Tage nach einem anderen dramatischen Vorfall auf demselben Platz – einem Messerangriff in Amsterdam. Ein 30-jähriger Mann griff wahllos Menschen an, doch dank der heldenhaften Intervention eines anonymen Briten konnte eine größere Tragödie verhindert werden.

Der Brite überwältigte den Angreifer und rettete vielen Menschen das Leben. Seine Tapferkeit wurde von der Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, anerkannt. "Er ist ein äußerst bescheidener Mensch, der sich nun auf die Opfer konzentriert", sagte die Bürgermeisterin in einem Gespräch mit dem lokalen Kanal AT5.

Durch den Messerangriff wurden vier Personen verletzt, darunter Bürger der USA, Polens, Belgiens und der Niederlande. Laut der "Daily Mail" sind alle Opfer in stabilem Zustand, und der Angreifer befindet sich in Haft in Den Haag, wo er auf weitere Verfahren wartet.

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