Trumps Autozölle bringen Osteuropa in die Bredouille
Amerikanische Zölle auf Autos könnten den Volkswirtschaften der Slowakei, Ungarns und Sloweniens ernsthaft schaden. Der slowakische Premierminister Robert Fico, der Trump zuvor unterstützt hatte, befürchtet die Auswirkungen der neuen Zölle. Auch Ungarn und Slowenien könnten negative Konsequenzen spüren.
Der slowakische Premierminister Robert Fico, bekannt für seine Unterstützung von Donald Trump, befürchtet nun die Auswirkungen der amerikanischen Autozölle. Laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" könnte die Slowakei, wo die Automobilbranche etwa 200.000 Personen beschäftigt, eines der Länder sein, das am stärksten von den neuen Zöllen betroffen ist. Experten prognostizieren, dass der slowakische Export um bis zu 74 % sinken könnte.
Nicht nur die Slowakei, sondern auch Ungarn und Slowenien könnten die negativen Auswirkungen der amerikanischen Zölle spüren. Der ungarische Premierminister Viktor Orbán, obwohl er ein Unterstützer von Trump ist, macht ihn nicht für die Zölle verantwortlich, sondern kritisiert die Europäische Union.
Slowenien, mit einer entwickelten Pharmaindustrie, könnte ebenfalls leiden, obwohl Trumps Frau, Melania, aus diesem Land stammt, bemerkt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Zölle treffen indirekt
Obwohl der direkte Handel der mittelosteuropäischen Länder mit den USA nicht groß ist, sind ihre Volkswirtschaften stark mit dem europäischen Automobilmarkt verknüpft.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitiert Zdenek Zajicek von der tschechischen Handelskammer, der betont, dass eine Einschränkung des Autoexports in die USA die Bestellungen für tschechische Fahrzeugteile beeinflussen könnte, was weitreichende Konsequenzen für die Region haben könnte.